Grand Canaria
Gran Canaria

Abzocke auf Gran Canaria

Eine kleine Warnung für Touristen auf Gran Canaria möchte ich auch noch loswerden.

Seit Jahren schon, stehen an strategischen Plätzen, wo sich viele Fußgänger bewegen, sogenannte "Schlepper" oder "Verkaufsagenten", die den Touristen Lose und Gewinnspiele anbieten, bei denen man eine Hotelbesichtigung oder auch die in oder andere kostenlose Übernachtung in einem bestimmten Hotel gewinnen kann.

Angeblich handelt es sich dabei um Werbeaktionen dieser Hotels, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Natürlich gewinnen viele dieser Lose oder man wird auch ganz ohne Lose und Gewinnspiel eingeladen, ich ein Hotel anzugucken. Dazu gibt es dann meist noch eine kostenlose Taxifahrt und zwar jetzt und sofort! Wehe dem, der da zögert...

Bei dem Hotel angekommen, versucht man dann, den unbedarften Touristen, soganannte Time Sharing Verträge oder Anteile an dem Hotel zu verkaufen. Als Gegenleistung darf man dann meistens für eine bestimmte Zeit, kostenlos in dem Hotel wohnen.

Dies funktioniert dann möglicherweise auch einmal aber wenn man es ein zweites mal (im nächten Jahr vielleicht) in Anspruch nehmen möchte, ist das Hotel plötzlich ständig ausgebucht...

Diese Timesharing, Wohn- oder Anteilsangebote bewegen sich in Preislagen von rund 6000 Euro (für mehrmalige kostelose Urlaube), bis hin zu Anteilsscheinen von ca. 25.000 Euro aufwärts.

Lehnt man die Angebote strickt ab, werden die Verkaufsgespräche sehr schnell aggressiv und unfreundlich und man wird dann plötzlich sehr schnell wieder herauskomplimentiert.

Benutzen sie bei solchen Aktionen Ihren gesunden Menschenverstand und lassen sie sich am besten gar nicht erst auf solche Gewinnspiele oder Hotelbesichtigungen ein.

Achten Sie auch auf farbige fremde Frauen, die Ihnen zur Begrüßung die Hand schütteln wollen. Dabei wird versucht Ihnen durch einen Taschenspielertrick ein Armband anzuziehen, das Sie dann natürlich bezahlen sollen. Wenn man das dann ablehnt, ist das Geschrei groß....

Lassen Sie sich auch nicht auf andere fragwürdige Aktionen ein, die schon daheim in Deutschland in Verruf stehen. Dazu zählen zum Beispiel Kaffeefahrten, die hier auch Erdbeerfahrten genannt oder als Inselrundfahrten bezeichnet werden.

Lassen Sie sich am besten gar nicht auf der Straße oder am Strand von fremden Personen ansprechen und lassen Sie sich keine Fahrten, Hotels oder sonst was andrehen. Inselrundfahrten kann man auch vor Ort in den Hotels, beim Reiseleiter oder in den vielen Reisebüros auf der Insel buchen.